"Je mehr Liebe man gibt, desto mehr besitzt man davon."

(R. M. Rilke)

Über mich

Seit ich denken kann, mochte ich die Tiere und wollte sie um mich haben. 

Als meine Schwester und ich unser erstes Kaninchen bekamen waren wir überglücklich. Als er uns ein paar Jahre später verließ, unendlich traurig.
Es folgten weitere Kaninchen, ich liebte sie alle. In der Nachbarschaft fragte ich herum, ob ich mit Hunden spazieren gehen könnte und fand eine Dackeldame namens Motte.
Ich liebte sie sehr und verstand ich mich ganz toll mit ihr. Ich durfte sie zwar nie ableinen, tat es aber trotzdem immer, denn, ich wollte, dass sie frei laufen konnte. 

Ich war so oft es ging mit Pferden zusammen. Eine richtige Pferdefreundschaft war immer mein Traum.

Ich war schon als kleines Kind intuitiv und konnte Menschen und Situationen früh einschätzen und zeigte mich entsprechend aufgeschlossen oder zurückhaltend.
Bei Freunden und Familie stellte ich im Laufe meines Heranwachsens immer wieder fest, wie häufig eine Gedankenübertragung funktionierte.
So blätterte ich beispielsweise eines Tages in alten Briefen von einer Freundin, die sie mir aus den USA geschrieben hatte, als diese mich anrief und nach genau diesen Briefen fragte.
Das Geschlecht eines ungeborenen Kindes „ahnte“ ich meist auch richtig.
In meiner Arbeit als Ergotherapeutin spürte ich häufig schon morgens welche Patienten nachmittags nicht zum Termin erscheinen sollten. 

Viele Menschen haben einen natürlichen Zugang zu ihrer Intuition. Sie achten jedoch nicht darauf oder trainieren sie sich aus anderen Gründen wieder ab. Der Schlüssel liegt darin zunächst einmal wahrzunehmen, dass wir alle miteinander telepathisch kommunizieren. Es geht nicht ohne Telepathie.
Vor jedem Wort oder Körperzeichen ist ein Gedanke.

Seit der Pubertät ernährte ich mich vegetarisch, seitdem ich auf dem Land wohne, lebe ich vegan.
Mit 16 zog ich von zuhause aus und suchte mir als erstes einen Hunde-Begleiter.
Ich traf Oskar, einen Mischling und wir wurden beste Freunde. Er begleitete mich 12 Jahre durch alle Lebensphasen (Ausbildungen, Umzüge, Freunde, Liebeskummer). Wir waren ein Team.
Die Kommunikation war ganz leicht, er lief immer ohne Leine, war verlässlich abrufbar, mein Vertrauen in ihn war grenzenlos.
Damals hörte ich schon von Tierkommunikation, habe aber leider nie eine beauftragt. Als Oskar dann starb, blieb ich 2 Jahre ohne Tiere, bis ich über Fügungen zu den tollsten Geschwisterkatzen der Welt kam.
Sie faszinieren mich jeden Tag und ich beobachte sie einfach zu gerne, schmuse und staune.
Diesmal ließ ich nicht viel Zeit vergehen und ließ eine Tierkommunikatorin mit beiden Katzen sprechen. Ich war verblüfft und gerührt. 

Schnell war klar, dass möchte ich auch können.

Ich las viele Bücher, besuchte die ersten Kurse und übte sehr viel mit fremden Tieren.
Mein innerer Kritiker war hartnäckig, sodass ich viele Beweise brauchte, dass ich richtig liege.
Einem inneren Drang folgend landete ich bei Catherin Seib. Ich buchte den allerletzten Ausbildungsplatz ihres letzten Tierkommunikationsausbildungsgang (sie bildete danach nur noch Pferdeflüsterer aus). 

Es sollte genau so sein. 

Zusätzlich hatte ich Gelegenheit von der fabelhaften Amelia Kinkade in Zürich zu lernen.
Sie ist eine beindruckende Persönlichkeit mit einer großen Begabung. Beide Frauen waren tolle Lehrerinnen für mich.
Der Weg zur professionellen Tierkommunikatorin war vor allem ein Weg zu mir selbst. Während mich normalerweise meine Disziplin oder mein Fleiß voranbringen, benötigte ich in der Telepathie vor allem Selbstvertrauen und Weichheit.
Der innere Kritiker wurde leiser, mein Ego kleiner. Je nach Ausgangslage ist es eine ziemliche Herausforderung und Transformation.

2018 fühlte ich mich bereit für eine neue Hundefreundschaft und so kam Rosa aus Rumänien in mein Leben.
Sie bringt eine große Portion Humor und Spontanität mit. Rosa ist eine geborene Therapeutin für Kinder und unterstützt mich wunderbar in meiner Arbeit. Ich lebe auf einem kleinen Resthof mit geretteten Schafen, Hühnern und den Katzen und Hunden. Ich unterstütze die wundervolle Schweizer Familie Kathriner und ihren Hof Lebensparadies https://hof-lebensparadies.ch  mit einer Patenschaft. Meine Patenkuh heißt Prisma. Ich konnte sie 2021 endlich einmal besuchen. Hier gehts zum Blogeintrag https://www.animails.de/de/blog/posts/Hof-Lebensparadies.phpZusätzlich unterstütze ich Rosas Retterin Ana Radulscu (Facebook: Anette Shelter) mit Spenden und bin seit vielen Jahren Fördermitglied bei „Ärzte gegen Tierversuche“ e.V. https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/allgemeine-infos/allgemein.

Ich bin ausgebildete Ergotherapeutin und Heilpädagogin und leite eine heilpädagogische Praxis in Flensburg. 

https://www.heilpaedagogik-wiese.de/

Meine tierische Familie

Buddy
Buddy

Buddy- der Wächter

Buddy ist mein König, mein Idol, mein Freund. Ich kenne niemanden der majestätischer, selbstbewusster, freiheitsliebender und kraftvoller ist als er. Seine Präsenz ist mächtig. Er zeigt mir wie Selbstverständlichkeit funktioniert, außerdem demonstriert er Gelassenheit und Selbstliebe. Er bringt mich jeden Tag zum Lachen und zum Schwärmen. Ich bin unendlich verliebt in meinen kleinen, großen Buddy. Die anderen Tiere scharen sich um ihn, himmeln ihn an, als sei er der coolste Typ auf dem Schulhof. Sie wollen einfach in seiner Energie sein. Für mich ist Buddy ein großer Lehrmeister. Er zieht mich magisch in den Moment, in dem alles gut sein darf. Er kann Dinge einfach auflösen. Wie ein Zauberer.

Buddys Botschaft ist: „Geh zu dir“.
Es bedeutet „finde dich selbst“, „kläre Dinge mit dir selbst“.
Buddy akzeptiert keine Schlupflöcher- er appelliert an meine Eigenverantwortung. Er ist wie ein bester Freund, der Dinge offenbart, die man nicht immer hören will, aber der Recht hat. Er unterstützt die Teilnehmer in den Kursen, er kann so deutlich und klar Bilder senden, dass es ein Leichtes ist ihn zu verstehen. Er informiert mich häufig: „die Tür ist noch offen“, „das Wasser ist alle“.
Er ist ein Löwe, der frei und unabhängig sein will. Ihn einzusperren ist keine Option. So gerne ich es manchmal machen möchte. Trotz 5 Jahren Freigänger hat ein Fell, dass dem einer Babykatze gleicht. Er ist rasend schön. Ich bin ihm hoffnungslos verfallen.


Katze Mascha
Katze Mascha

Die Amazone! 

Klug, rasend schön und immer in meiner Nähe. 

Sie hat mich stets bewachend im Blick.
Schmusen mit Mascha ist das Größte für uns beide.

Leider seit 1,5 Jahren vermisst. 


Oskar
Oskar

Er war fast 13 Jahre mein treuester Begleiter. 

Diese Liebe, dieses Vertrauen ist kaum zu beschreiben.
Es ist die tiefste Verbindung die ich kenne.


Rosa
Rosa

Der ROSArote Punker, meine Ostseekrabbe, mein Gremlin, meine Freundin. Dein niedliches Körperchen, dein unglaublich starker Wille, deine Leidenschaft, deine Klarheit, deine Sounds… mit all dem machst du mich jeden Tag unfassbar glücklich. Wir sind uns so ähnlich und dennoch inspirierst du mich immer wieder. Du nimmst dir Zeit für all deine Prozesse und wächst gleichzeitig unermüdlich über dich hinaus. Du sagst oft: „weitermachen!“ Du bist so mutig, nichts kann dich aufhalten ♥️ Aus der Tötungsstation Golesti gerettet von der lieben Ana kamst du den ganzen weiten Weg zu mir. Und nun hast du einen gesamten Hof mit Katzen, Hunden, Schafen und Hühnern unter deine Kontrolle und wirst von so vielen Menschen geliebt und bewundert. Ich bin dein allergrößter Fan und liebe dich über alles ♥️

Neo
Neo

NEO - der Unbestechliche

Neo will geliebt werden. Er will ermutigt, gefeiert und gelobt werden. Kompromisse sind nicht so sein Ding. Er zeigt mir das es völlig reicht zu SEIN. Und Liebe einzufordern. Er gibt sie großzügig zurück. Wenn er knurrt, kann man sich schon fürchten. Gleichzeitig möchte er oft in meinen Armen getragen werden und das ich für ihn singe. Dann wird er ganz klein, weich, glücklich. Sein Vertrauen muss man sich erst verdienen. Er prüft jeden und alles genau. Er zeigt mir, dass man auch nach 10 Jahren unter dem Sofa ein mutiger und erfolgreicher Jäger und Draufgänger werden kann. Er zeigt wie TRANSFORMATION funktioniert und das man niemals aufgeben darf.
Er sagte mehrmals zu mir: „wenn du glaubst, das ich es schaffen kann, dann möchte ich es versuchen.“
Neo, es ist meine Ehre, dass du dich bei mir auf diese Weise entwickelt hast.

Benjamin

Benjamin- ein leuchtender Bote des Friedens

Er zeigt mir jeden Tag aufs Neue wie wichtig es ist, unvoreingenommen zu sein. Es ist ihm völlig egal, wenn andere Tiere ihn ignorieren, anfauchen, wegknurren. Er liebt sie einfach trotzdem. Er geht immer wieder auf sie zu, möchte Zärtlichkeiten austauschen. Er macht es auf eine so umsichtige und gewinnende Art, dass er auch nie wirklich Probleme bekommt. Er zeigt mir wie es geht „ganz im Dienst der Liebe unterwegs zu sein“. Er liebt mich mit Haut und Haar, rutscht immer ganz dicht an mich heran und schläft neben meinem Kopf. Wenn ich mich nachts umdrehe, krabbelt er auf die andere Seite, damit er wieder neben meinem Gesicht liegen kann. Eigentlich immer wenn ich die Augen öffne, schaue ich in seine. Er ist lustig, frei, ohne Marotten. Sein chronischer Schnupfen stört ihn nicht weiter, er scheint einfach jeden Augenblick voll zu genießen, egal wie banal er scheint. Er sagt: „es ist egal wie du über mich denkst, ich liebe dich trotzdem und nur umso mehr.“

Ich wäre gerne mehr wie Benjamin.

Romeo

Romeo

Schon lange wusste ich er würde irgendwann in mein Leben kommen. Ich kannte seine ungefähre Statur, seinen Namen, seine Energie. Ich wusste nur nicht wann und woher er kommen würde. Ich musste zum ersten mal feststellen, dass es mir nicht leicht fiel einen Hund sofort in mein Herz zu schließen. Seine bedrängende und auch gefährliche Art haben mich auf Abstand gehalten. Wir rasselten in mehrere Konflikte und mir wurden schonungslos meine Schwächen offenbart. Mit meinen anderen Hunden war/bin ich souverän und hatte/habe alles gut im Griff. Bei Romeo bin ich schnell ungeduldig, genervt und manchmal auch ungerecht. Eine bittere Erkenntnis. Hilfe, so möchte ich nicht sein. Wenn ich mit Romeo spreche, geht es ihm ähnlich. Es frustriert ihn, wenn er so labil agiert, weil er so eigentlich nicht ist. Es geht also um Heilung und Beziehung. Wir dürfen miteinander heilen und das ist immer ein intensiver und nie ein aalglatter Prozess. Ich darf akzeptieren, dass er noch seine Leine braucht und er nicht überall mit hin kommen kann. Es muss nicht alles sein, wie bei den anderen Hunden. Wir schauen von Woche zu Woche. Wichtig sind die vielen kleinen Glücksmomente und die Reflektion der Konflikte. Wenn er im Garten mit mir um die Wette rennt, Haken schlägt und Freudensbeller von sich gibt, weiß ich, es wird alles gut werden.



Ollie

Ollie

Auch Ollie kam 2021 aus Rumänien zu uns. Er wurde in seinem 1. Lebensjahr mit gebrochenem Vorderbein auf der Straße gefunden und in ein liebevolles, privates Shelter gebracht (https://www.floriandfriends.de/). Dort lebte er 10 Jahre und wurde den Umständen entsprechend gut versorgt. Sein Bein wurde leider nicht behandelt, so dass es krumm zusammenwuchs. Bei uns wurden erst einmal seine vereiterten Zähne gezogen, er wurde kastriert und andere Gesundheitsmaßnahmen durchgeführt. Ollie ist ein wahrer Don Juan, wenn er Mädels in seiner Nähe hat. Er genießt die Ruhe, die weichen warmen Körbchen vor dem Ofen, und viel leckeres Essen. Ollie ist einfach nur ein Traumhund und immer witzig. Ich bin so froh das du da bist Ollielein. 




Schafe

Schafe

Im Sommer 2021, noch ehe ich auf selbst auf dem Hof lebte, kamen plötzlich die Schafe in unser Leben. Sie suchten dringend eine Schlachter-Alternative. Mona kam mit ihren beiden Söhnen Arthur und Vito. Merle kam mit ihren Kindern Leo und Lisbeth. Mit Ihnen kam auch Nelly, ein Jungschaf. Leider hat Merle ihre Kinder nicht angenommen, wir versuchten sie mit der Flasche groß zu ziehen. Doch sie waren insgesamt schon zu schwach. Eine Woche später starben die beiden. Leider sollte auch Arthur noch folgen, der bei der Kastration die Narkose nicht überlebte. Es flossen viele Tränen. Mona, Merle, Nelly und Vito trösten uns jeden Tag über den Verlust hinweg. Sie sind so lustig, weise, geerdet und klug, dass es eine Freude ist ihnen einfach nur zuzusehen. Sie alle lieben es mittlerweile zu schmusen und fordern das auch täglich ein. Mit Schafen schmusen ist etwas ganz Besonderes. 




Hühner

Hühner

im Juli 2021 nahmen wir 10 ausrangierte Legehennen über den Verein "rettet das Huhn" auf. Hier gehts zum Rettungsfilm: https://www.youtube.com/watch?v=EzyXx-XDyD0

Wie schnell sich diese kleinen Minidinosaurier in Herzen mogeln ist rekordverdächtig. Sie sahen sehr schlecht aus und brauchten viel Pflege. Leider sind 2 schnell verstorben. Die Legehennen sind auf eine unnatürliche Eierproduktion gezüchtet, wodurch es ständig zu Komplikationen kommt. Die tierärztliche Betreuung hat uns finanziell an unsere Grenzen gebracht. Dennoch liebe ich jedes einzelne Huhn. Ich staune wie sie sich nach so schweren Operationen wieder berappeln und einfach weitermachen. Die ersten Schritte ihres Lebens auf Gras, die ersten gefühlten Sonnenstrahlen auf ihrem nackten Körperchen, ihr erstes Sandbad, die ersten Kirschen und die ersten Streicheleinheiten. Das zu erleben ist einfach wundervoll. Diese Hühner haben die Hölle hinter sich und haben ein halbes Jahr später ein weihnachtlich geschmücktes Gehege mit eigenem Adventskalender. Sie sind wahre Hoffnungsträger. 



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